Offerta

Le offerte vengono pubblicate nella lingua d’insegnamento.


Kirchliche Räume öffnen, ohne Menschen zu verlieren

Descrizione

Kirch­liche Räume zu öff­nen klingt ein­fach. In der Umset­zung ist es anspruchsvoll. Denn Kirchen­räume sind nicht nur Gebäude. Sie sind Erin­nerung­sorte, Iden­ti­fika­tion­sorte und Orte gelebter Zuge­hörigkeit.
Wer kirch­liche Räume weit­er­en­twick­eln will, muss deshalb mehr kön­nen als Nutzun­gen pla­nen. Es braucht ein Ver­ständ­nis für Men­schen, Äng­ste, Gewohn­heit­en, Macht­fra­gen, Sprache und lokale Beziehun­gen.
Der Kurs arbeit­et mit konkreten Erfahrun­gen. Im Zen­trum ste­ht eine Pfar­rei, die ihre Räume schrit­tweise stärk­er für Quarti­er, Begeg­nung, Kul­tur und gesellschaftliche Teil­habe geöffnet hat.
Dieses Beispiel zeigt, worum es bei Kirch­enen­twick­lung im All­t­ag wirk­lich geht: Nicht nur um neue Nutzun­gen, son­dern um Ver­trauen, Zuge­hörigkeit, Kom­mu­nika­tion, Beteili­gung und den sorgfälti­gen Umgang mit Wider­stand.
Ger­ade deshalb bleibt der Kurs nahe an der Prax­is. Er fragt, welche Schritte über­trag­bar sind, wo Stadt, Dorf und Kirchge­meinde unter­schiedliche Voraus­set­zun­gen haben und wie ein Prozess vor Ort sorgfältig aufge­baut wer­den kann.
Im Zen­trum ste­ht die Frage, wie kirch­liche Orte offen, rel­e­vant und anschlussfähig wer­den kön­nen, ohne beliebig zu wer­den und ohne die beste­hende kirch­liche Gemein­schaft zu ver­lieren.

Ziele des Kurs­es
Die Teil­nehmenden:
• ver­ste­hen Sozial­raum als konkreten Leben­sraum von Men­schen und nicht nur als abstrak­tes Konzept
• erken­nen das Poten­zial kirch­lich­er Räume für Begeg­nung, Teil­habe, Gemein­schaft und lokale Entwick­lung
• set­zen sich mit dem Span­nungs­feld zwis­chen Öff­nung, kirch­lich­er Iden­tität und Ver­lustäng­sten auseinan­der
• ler­nen anhand eines konkreten Beispiels, wie kirch­liche Öff­nung­sprozesse aufge­baut und begleit­et wer­den kön­nen
• reflek­tieren Wider­stand als wichti­gen Teil solch­er Prozesse
• entwick­eln erste Ideen und näch­ste Schritte für die eigene Pfar­rei oder Kirchge­meinde

Inhalte
1. Kirch­liche Räume im Wan­del

Was verän­dert sich in Pfar­reien, Kirchge­mein­den und Quartieren? Welche Rolle spie­len kirch­liche Gebäude heute? Wo entste­hen neue Chan­cen, wo Unsicher­heit­en?
2. Sozial­raum konkret ver­ste­hen
Wer lebt und arbeit­et im Umfeld der Kirche? Welche Bedürfnisse, Beziehun­gen und Ressourcen sind vorhan­den? Wie kann die Kirche Teil dieses sozialen Gefüges sein?
3. Beispiel ein­er geöffneten Pfar­rei im Quarti­er
Ein­blick in einen Öff­nung­sprozess. Eine Pfar­rei hat ihre Räume schrit­tweise stärk­er für Quarti­er, Begeg­nung, Kul­tur und gesellschaftliche Teil­habe geöffnet. The­ma sind nicht nur neue Nutzun­gen, son­dern auch Kom­mu­nika­tion, Ver­trauen, Beteili­gung und der Umgang mit Ver­lustäng­sten.
4. Vom Beispiel zur eige­nen Sit­u­a­tion
Was lässt sich aus dem Beispiel über­tra­gen? Wo liegen Unter­schiede zwis­chen Stadt, Dorf und Kirchge­meinde? Welche Schritte sind im eige­nen Kon­text sin­nvoll, und wo braucht es zuerst Klärung, Ver­trauen oder Beteili­gung?
5. Umgang mit Wider­stand und Ver­lustäng­sten
Öff­nung löst nicht nur Zus­tim­mung aus. Viele Men­schen verbinden mit kirch­lichen Räu­men starke Erin­nerun­gen und Zuge­hörigkeit. Der Kurs zeigt, wie solche Reak­tio­nen ernst genom­men wer­den kön­nen, ohne den Entwick­lung­sprozess zu block­ieren.
6. Nutzung, Part­ner­schaften und Iden­tität
Welche For­men gemein­samer Nutzung sind sin­nvoll? Welche Part­ner­in­nen und Part­ner kom­men in Frage? Wie bleibt ein kirch­lich­er Ort erkennbar, wenn er sich stärk­er ins Quarti­er öffnet?
7. Werk­statt eigene Sit­u­a­tion
Die Teil­nehmenden arbeit­en an ihrer eige­nen Aus­gangslage. Sie for­mulieren erste mögliche Schritte, klären offene Fra­gen und prüfen, welche Prozesse vor Ort sin­nvoll wären.

Methodik
Input, Prax­is­beispiele, gemein­same Reflex­ion, Grup­pe­nar­beit, Aus­tausch aus der eige­nen Erfahrung und Arbeit an konkreten Sit­u­a­tio­nen der Teil­nehmenden.

Ziel­gruppe
Mit­glieder von Kirchenpfle­gen und Kirchen­räten, pas­torale Mitar­bei­t­ende, sozial­diakonis­che Mitar­bei­t­ende, Ver­ant­wortliche für Immo­bilien, strate­gis­che Entwick­lung und kirch­liche Ange­bote.

Warum jet­zt?
Viele kirch­liche Gebäude ste­hen vor ein­er neuen Phase. Sie sind weit­er­hin wichtige Orte für Glaube, Gemein­schaft und Zuge­hörigkeit. Gle­ichzeit­ig kön­nen sie stärk­er zu offe­nen Orten im Quarti­er wer­den.
Dafür braucht es keine schnellen Rezepte, son­dern sorgfältige Prozesse. Entschei­dend ist, die kirch­liche Iden­tität ernst zu nehmen und gle­ichzeit­ig neue For­men von Begeg­nung, Nutzung und gesellschaftlich­er Teil­habe zu ermöglichen.

Leitung
Jesús Turiño begleit­et Prozesse an der Schnittstelle von Soziokul­tur, Raum, Kirche, Ver­wal­tung und Quarti­er. Seine Erfahrung verbindet kirch­liche Öff­nung­sprozesse mit Fra­gen der Sozial­rau­men­twick­lung, Nutzung, Beteili­gung und lokalen Zusam­me­nar­beit.
Er bringt konkrete Erfahrung mit: Aus der Öff­nung ein­er Pfar­rei hin zu einem Ort für Quarti­er, Begeg­nung und Kul­tur.
Sein Zugang ist nicht rein the­o­retisch. Er ken­nt die Fra­gen, die in solchen Prozessen tat­säch­lich auf­tauchen: Wer fühlt sich noch gemeint? Wer hat Angst, etwas zu ver­lieren? Wie wer­den beste­hende kirch­liche Nutzerin­nen und Nutzer ein­be­zo­gen? Welche neuen Part­ner­schaften sind sin­nvoll? Und wie bleibt ein kirch­lich­er Ort erkennbar, wenn er sich stärk­er ins Quarti­er öffnet?

Infor­ma­tion: Dieser Kurs wird auch als Inhouse-Schu­lung (Holkurs) ange­boten. Bei Inter­esse wen­den Sie sich bitte an XY.

Fornitore
Luogo
Inizio

Sabato, 09.10.2027, 11:30

Fine

Sabato, 09.10.2027, 18:30

Informazioni aggiuntive

Tutti gli Argomenti